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Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?

Kurz gesagt

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat 160 Angebote für Luft-Wasser-Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern ausgewertet: Sie lagen zwischen 21.099 und 54.168 Euro, im Schnitt bei rund 36.400 Euro. Davon zieht die KfW einen Zuschuss von 30 bis 70 % (bei geringem Einkommen bis 80 %) auf höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten ab.

≈ 36.400 €Durchschnitt aus 160 Angeboten für Luft-Wasser-Wärmepumpen
21.099–54.168 €Spanne der ausgewerteten Angebote
28.000 €förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit (bis 31.01.2027)
150–300 €jährliche Wartung und Prüfung

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Der Preis für das Gerät ist nur ein Teil der Rechnung. Ein vollständiges Angebot umfasst alles, was für den Betrieb nötig ist. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stellt fest, dass Fundament, Elektroinstallation und hydraulischer Abgleich inzwischen häufiger in den Angeboten stehen. Den Umbau des Zählerschranks weisen aber nur etwa ein Drittel der Angebote ausdrücklich aus, ein Zählerkonzept nur rund 10 %.

  • Wärmepumpe (Außen- und Inneneinheit) und ggf. Speicher
  • Fundament oder Wandkonsole für die Außeneinheit
  • Montage, Demontage und Entsorgung der alten Heizung
  • Elektroinstallation inklusive Zählerschrank
  • Hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme
  • ggf. Tausch einzelner Heizkörper

Warum die Preise so stark schwanken

Die Unterschiede entstehen vor allem durch den Leistungsumfang: Manche Angebote enthalten Elektrik, Fundament oder Entsorgung, andere führen sie gesondert oder gar nicht auf. Hinzu kommen Gebäudegröße, Heizlast, Aufstellort und regionale Marktpreise. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, mehrere Angebote einzuholen und Position für Position zu vergleichen.

Förderung richtig abziehen

Die KfW fördert die Heizung mit dem Programm 458. Gefördert wird ein Prozentsatz der förderfähigen Kosten, für die erste Wohneinheit höchstens 28.000 Euro (bei Antrag bis 31.01.2027, danach sinkt der Betrag alle sechs Monate um 750 Euro). Liegt Ihr Angebot darüber, zahlen Sie den übersteigenden Teil selbst.

Die Grundförderung beträgt 30 %. Dazu kommen für selbst bewohnte Häuser der Klimageschwindigkeits-Bonus und je nach Einkommen der Einkommens-Bonus, zusammen höchstens 70 % (bei einem Einkommen bis 30.000 Euro bis 80 %).

Laufende Kosten im Blick

Für Wartung und Prüfung nennt die Verbraucherzentrale etwa 150 bis 300 Euro im Jahr. Bei einer reinen Wärmepumpenheizung entfällt der Schornsteinfeger-Besuch. Den größten laufenden Posten bildet der Strom; wie Sie ihn berechnen, lesen Sie im Ratgeber zu Stromverbrauch und Betriebskosten.

Rechenbeispiel: Angebot zum Durchschnittspreis, Ölheizung wird ersetzt

Angebot (Durchschnitt laut Verbraucherzentrale RLP): 36.400 €

Förderfähig (Höchstgrenze 1. Wohneinheit bis 31.01.2027): 28.000 €

Fördersatz: 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeits-Bonus = 46 %

Zuschuss: 46 % × 28.000 € = 12.880 €

Eigenanteil: 36.400 € − 12.880 € = 23.520 €

Annahmen: selbst bewohntes Einfamilienhaus, funktionierende Ölheizung, Haushaltseinkommen über 50.000 €. Maßgeblich ist die Zusage der KfW.

Was Ihre Wärmepumpe konkret kostet, zeigt erst ein Angebot für Ihr Haus. Berechnen Sie Ihre Förderung und fordern Sie ein vollständiges Angebot von einem Fachbetrieb an.

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